Frauenwerk im Bund Evangelisch
Freikirchlicher Gemeinden
in Deutschland K.d.ö.R.

Dorothy Selebano, Südafrika, Weltbundpräsidentin der baptistischen Frauen

Dorothy Selebano, Südafrika, Weltbundpräsidentin der baptistischen Frauen

Monatsspruch

Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

Prediger 3,13

1. Baptistischer Fauenkongress 1. Baptistischer Frauenkongress:
05.-07. November 2010 in Berlin Info

EBWU und BWA

Konferenz der European Baptist Women’s Union (EBWU) vom 13.-15.Oktober 2006 in Prag

Trust in the Lord and do good …. even in church!
Verlass‘ dich auf Gott und tu Gutes …. selbst in der Kirche!

Vom 13.-15. Oktober 2006 trafen sich in Prag 60 Frauen aus 20 Ländern. Sie folgten einer Einladung der European Baptist Women’s Union (EBWU). Der Grund für die Konferenz war die Beobachtung, dass sich die kirchlichen Frauenverbände in Westeuropa schwer tun, ihre Position in der Gesellschaft zu behaupten. Vieles hat sich in der westlichen Gesellschaft rasant verändert. Welche Antworten haben die christlichen Frauen? Die meist westeuropäischen baptistischen Vertreterinnen der Frauenunionen tauschten ihre Erfahrungen aus, hörten Referate zum Konferenz-Thema „Trust in the Lord and do good“ (Psalm 37:3) und gaben sich in den Arbeitsgruppen wertvolle Impulse.

Ein Höhepunkt war das Eingangsreferat von Dorothy Selebano. Der kleine Nachsatz „even in church“, scheinbar so daher gesagt, machte den Zuhörerinnen schnell deutlich, „sie weiß, wovon sie redet“. Mit Nachdruck und südafrikanischem Temperament brachte Dorothy Selebano ihren Zuhörerinnen den Psalmvers nahe. Eindrücklich schilderte sie, welchem Wesen hier vertraut werden soll, wer dieser GOTT ist. ER ist allgegenwärtig, ER ist allmächtig – also kein Mensch – ! Sie fragte: Wie oft verlassen wir uns auf Menschen und – sind verlassen? Und wie oft enttäuschen wir andere, weil uns widrige Umstände hindern, unser Versprechen zu halten? Wir sind Menschen und nicht Gott! Warum verlassen wir uns nicht auf GOTT?

Mit zahlreichen persönlichen Erfahrungen belegte Dorothee Selebano, wie sie die Verlässlichkeit Gottes im afrikanischen Alltag erfahren hat. Sie forderte die Zuhörerinnen auf, Gottes Wirken auch im westeuropäischen Alltag zu entdecken. Unter diesem Blickpunkt bemerkten die Frauen am Ende der Tagung, dass die Sprachbarriere – es waren höchstens 4-5 englische Muttersprachlerinnen dabei – kaum zu spüren gewesen war. Motiviert von solch praktischer Erfahrung der Gegenwart und Fürsorge Gottes fiel den Frauen der Abschied nicht schwer. Denn Gott als derselbe in Afrika und Europa würde auch ihnen neue Perspektiven für ihre Arbeit zeigen.

Bericht Cornelia Nikesch